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Kanzlei Kling

Rechtsanwalt

Seckenheimer

Hauptstr. 149
68239 Mannheim
Tel. 0621-43 72 45 85

Fax 0621-43 72 43 89
info.kling@gmail.com
 
VERFAHRENSABLAUF
> Uebersicht Verfahrensablauf Forderungseinzug Mahnverfahren als PDF


Drei MAXIMEN zur Erhöhung der Zahlungswahrscheinlichkeit:   

                    ESKALATION

            KONSEQUENZ

    SCHNELLIGKEIT

  • Stufenweise „Eskalation“ (z.B. keine 3 Mahnungen auf gleicher Stufe)
  • Keine leeren Ankündigungen / Drohungen, (Glaubwürdigkeit, Konsequenz).
  • Die Zahlungswahrscheinlichkeit sinkt überproportional mit der verstrichenen Zeit (kein Ruhenlassen und „Pausen“, sondern zügige Beitreibung). Bei fehlender Reaktion des Schuldners sollten Sie i.d.R. spätestens nach 3 Monaten das gerichtlche Mahnverfahren einleiten, da die Zahlungs-Wahrscheinlichkeit und Realisierungs-/Vollstreckungs-Chancen mit der Zeit eher abnehmen.

Ihre Bemühungen:
1. Rechnung, Zahlungsziel i.d.R. 8 - 14 Tage
2. Zahlungserinnerung. Absendung mit Ablauf o.g. Zahlungsziels, Frist: 6 - 8 Tage
3. Zweite Mahnung. Frist: 5 - 6 Tage

Anwaltliches Inkasso:
1. Erste anwaltliche Mahnung
2a Ggf. zweite anwaltliche Mahnung mit Klageandrohung
2b Alternativ zur zweiten anwaltlichen Mahnung: Telefonische Kontaktaufnahme (Anruf durch uns bei Ihrem Schuldner).

Bonitäts-Prüfung zur Evaluierung des Kosten-Nutzen-Risikos gerichtlicher Maßnahmen:
Ergebnis a: Keine negativen Bonitätsmerkmale => Mahnverfahren oder Zivilklage
Ergebnis b: Negative Bonitätsmerkmale (Insolvenz, Offenbarungseid / eidesstattliche Versicherung etc.) => Vollstreckbarkeit in den kommenden Jahren gefährdet; eventuell Strafanzeige wegen Betrugs u.a.

Gerichtliches Mahnverfahren (Alternativ: unmittelbar Zivilklage)
1. Gerichtliches Mahnverfahren: Antrag und Zustellung Mahnbescheid (§§ 688 ZPO)
Ergebnis a: Wenn innerhalb 14 Tagen Widerspruch erfolgt: Je nach Wunsch des Mandanten Durchführung Zivilklage
Ergebnis b: Wenn kein Widerspruch: Antrag Vollstreckungsbescheid
2. Antrag und Zustellung Vollstreckungsbescheid (§ 699 ZPO)
Ergebnis a: Wenn innerhalb 2 Wochen kein Einspruch: Vollstreckbarkeit, Zwangsvollstreckung (Pfändungen etc.)
Ergebnis b: Wenn innerhalb 2 Wochen Einspruch: Durchführung streitiges Zivilverfahren (=> Zivilprozess, Klage, s.u.)

Alternativ: Direkte Klage / Zivilprozess ohne vorheriges gerichtliches Mahnverfahren
(Beachte: Je nach Bundesland und Streitwert ggf. vorheriges „Schlichtungsverfahren“ obligatorisch, in BW z.B. für Zahlungsklagen bis € 750-. Wegen der Einzelheiten lassen Sie sich bitte anwaltlich beraten oder fragen Sie uns.)
Ca. 6x höhere Gerichtskosten
Ca. 2-4x höhere Anwaltskosten
Ca. 8-12 Monate Verfahrensdauer pro (Gerichts-)Instanz
(Zwar besteht auch im gerichtlichen Verfahren - wie i.d.R. stets - ein Kostenerstattungsanspruch der obsiegenden Partei. Dieser Kostenerstattungsanspruch richtet sich gegen den Schuldner, nicht gegen die Staatskasse, daher ebenfalls Vollstreckungsrisiko der obsiegenden Partei.)

Sofern bereits bei Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens mit Widerspruch oder Einspruch zu rechnen ist und keine hinreichende Aussicht auf Vermeidung eines Prozesses besteht, bringt das gerichtliche Mahnverfahren in der Regel keine Vorteile, sondern sollte eine unmittelbare Klage erwogen werden.


Bei allen Fragen hierzu sprechen Sie bitte mit einem unserer Anwälte.

www. Mahnverfahren-Inkasso.de